Wirtschaft, Arbeit – und Innovation?

Nach Minus 8 Std. Schlaf entstehen in einer Trance-Stimmung manchmal seltsame Erkenntnisse….

In einem Land mit ca. 8 Mio. Einwohner mit ca. 4,9 Mio. Erwerbstätigen und rund 580 Tausend primärer, sekundärer und weiterer Unternehmen, ergibt das ca. 8,45 MA pro Unternehmen. Bei der grössten Jobbörse werden dabei ca. 120 Tausend offene Stellen angeboten. Hinzu kommen die anderweitig veröffentlichten. Sagen wir ca. 130K Stellen.

Nun, statistisch betrachtet bewerben sich aktiv Suchende pro Monat auf ca. 6 mögliche Stellen. Pro Stelle fliessen im Schnitt 20 Bewerbungen ein. Da aber nicht jede Person überall kandidiert, ergibt das eine Suchdynamik von ca. 430K Bewegungen (Wechselversuche) pro Monat.

Ziehen wir grob 1/3 Suchende ohne Erwerb ab, bleiben uns 290K Suchende mit Erwerb. Davon ziehen wir grobe Fehlertolleranzen grosszügig ab, und nehmen mal 250K Bewerber an.

Bei 4,9 Mio. Erwerbstätigen und 580K Firmen, sind also im groben Durchschnitt 2,3 MA jeden Monat auf der Suche nach etwas neuem. Das sind bei 8,45 MA Pro Unternehmen rund 1/4.

Das würde bedeuten, dass der Zufriedenheitsfaktor im Durchschnitt nur 75% betragen würde. Ziehen wir dabei noch die unmutigen und genötigten ab, dann wären es womöglich nur noch 60%.

Unternehmen müssen mehr tun, für die Zufriedenheit, aus der sich so manches Ziel von selbst ergibt.

(Wer Mathe-Fehler findet, darf sie behalten)

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